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Es wird knapp. Die Schweizer Bankenlandschaft ist im Umbruch. Das ist kein Wunder, wenn man schon an die externen Faktoren wie die Euro-Schuldenkrise denkt. Denn auch, wenn das Engagement vor allem in den krisenauslösenden Griechenland-Bonds überschaubar war, so wurde doch durch die Krise viel Reputation und letztlich auch geschäftlicher Spielraum zerstört. Was sich auch in harten Zahlen und Massnahmen wie Abschreibungen und Stellenstreichungen niederschlug. Aber die Schweizer Banken haben noch mit besonderen Problemen zu kämpfen. Sie genossen bisher bekanntlich einen ausgezeichneten Ruf und die Schweiz als Finanzplatz war einer der höchst angesehenen, nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Stabilität. Das streng gehütete Bankgeheimnis sorgte dafür, dass viele, die ihr Geld vor dem heimischen Fiskus „retten“ wollten, dieses einem Schweizer Bankinstitut anvertrauten. Diese lebten natürlich davon sehr gut. Für viele Kunden war wichtig, dass ihr Geld vor den heimischen Finanzbehörden sicher war, dafür nahm man dann auch nur mässige Renditen in Kauf und zahlte hohe Gebühren. Gleichzeitig gingen immer mehr Bankinstitute dazu über, sich überwiegend dem Produktverkauf zu widmen und dafür dann Transaktionsgebühren zu kassieren. Bei den Kunden kam dies jedoch nicht an. Nun knackt es im Gebälk...
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